RMC Mittelbaden e.V. Nr. 79 WIR Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf: „Die ,NECKAR LINE‘ ist für mich ein Herzensprojekt und wird bereits während der Bauphase zusätzliche Gäste nach Rottweil ziehen. Von unseren anderen Projekten, der ,WILD LINE‘ in Bad Wildbad, und der ,BLACKFOREST LINE‘ in Todtnau, wissen wir: Bereits die Brückenbaustelle selbst ist immer auch ein Besuchermagnet. Im Betrieb rechnen wir dann mit etwa 120.000 Besuchern im Jahr“, kündigt Bauherr Günter Eberhardt an. „Die ,NECKAR LINE‘ schlägt die Brücke zwischen Geschichte und Moderne, zwischen mittelalterlichem Stadtkern einerseits und dem hochmodernen Forschungszentrum im Testturm andererseits und stellt darüber hinaus eine eigene, spannende Attraktion dar“, ist Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf begeistert. „Einen zusätzlichen Schub für den Tourismus erwarten wir nach dem Bau der Fußgänger-Hängebrücke dann im Jahr 2028 durch die Landesgartenschau in der Stadt und im Neckartal mit vielen weiteren Erlebnissen für alle Generationen“, ergänzt Bürgermeisterin Ines Gaehn, die zugleich eine der beiden Geschäftsführerinnen für das Großereignis in der ältesten Stadt BadenWürttembergs ist. Im Februar 2025 hatte der Gemeinderat der Stadt Rottweil den Bebauungsplan für die Fußgänger-Hängebrücke beschlossen und damit den Weg für die Baugenehmigung freigemacht. Die ersten Arbeiten für die Hängebrücke werden archäologische Untersuchungen im Bereich des Bockshofs sein. Dabei handelt es sich um eine Parkanlage am Rand der historischen Innenstadt. Von dort spannt sich künftig die Fußgänger-Hängebrücke auf die andere Neckartalseite mit dem Testturm. Die Brücke ist so konstruiert, dass sie mit einem einzigen Pylon auf der stadtfernen Talseite auskommt. Eine Besonderheit der Rottweiler Fußgänger-Hängebrücke dabei ist: Sie hängt nicht einfach in der Mitte durch, sondern beschreibt eine sanfte, lang gezogene S-Kurve. Dadurch gelingt es, die Zugkräfte so umzulenken, dass die Brücke keine Stützpfeiler im Neckartal selbst benötigt. Die ersten Pläne sahen solche Stützen aufgrund der enormen Länge der „NECKAR LINE“ noch vor. INFO BAUABLAUF: Die Grabungsarbeiten im Bockshof starten ab dem 17. Februar und werden mit etwa vier bis sechs Wochen veranschlagt. Parallel dazu beginnen ab dem 10. März die Arbeiten auf der östlichen, stadtfernen, Talseite. Hier stehen zunächst Gründungsarbeiten für den rund 60 Meter hohen Brückenpylonen an. Im Verlauf des Sommers ist geplant, den Pylonen zu errichten und die Tragseile für die „NECKAR LINE“ zu spannen, ehe dann in der zweiten Jahreshälfte der Steg für die Fußgänger eingezogen werden kann. 25 Pylon der NECKAR LINE Zugang zur NECKAR LINE im Bockshof
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