WIR 79- Dezember 2025

RMC Mittelbaden e.V. Nr. 79 WIR von Ursula Karius as kaltfeuchte Novemberwetter hielt die RMCM-Mitglieder nicht zurück, zahlreich mit 18 Fahrzeugen zu unserer Novemberausfahrt vom 07. bis 09.11.25 anzureisen. Die Organisatoren Eva und Achim Klein waren bereits früh angereist, um die ankommenden Reisemobile einzuweisen. Wie sich schnell herausstellte, war das auch notwendig. Mit Schrecken stellten sie nach ihrer Ankunft fest, dass mehrere Stellplätze mit Wohnwagen belegt waren, die normalerweise in der offenen Halle geparkt sind. Schnell hat ein Anruf bei Ortsvorsteher Kammerer die Situation geklärt, er kam auch prompt persönlich mit dem Traktor vorbei, mit dem er gerade unterwegs war. An diesem Abend feierte das Dorf bereits Sankt Martin und benötigte die Halle und den Vorplatz. Die Situation konnte aber schnell geklärt werden, da wir vor den Wohnwagen parken konnten. Auch hat er uns Ausweichplätze angeboten, die wir aber nicht benötigten. So gingen wir gegen 18:00 Uhr alle gut untergebracht zum Stammtisch in „Bauhöfers Braustübl“. Dort wurden wir mit ordentlicher Brauereiküche und guten Bieren und Weinen versorgt. Danach informierte uns Franz über die aktuellen Clubneuigkeiten. Dabei machte er besonders auf das Clubtreffen vom 30.01. bis 01.02.25 aufmerksam. Dabei findet am Freitagabend eine Verkaufsveranstaltung der Firma Rondo (ohne Kaufzwang) statt, die uns bei einer Teilnahme von 10 Paaren 500 € in die Kasse „spült“. Dann informierte uns noch Achim über den Ablauf des Wochenendes und so konnte der Abend beim gemütlichen Zusammensein, beim einen früher, beim anderen später ausklingen. Am Samstagmorgen um 10:50 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Besichtigung der Familien-Brauerei Bauhöfer. Insgesamt 25 Personen wurden von Karl-Heinz Kutz herzlich empfangen. Die Geschichte der Brauerei Bauhöfer reicht bis ins Jahr 1852 zurück und befindet sich momentan in der fünften Generation. Ehrliche Biere von höchster Qualität, das ist seit jeher der Anspruch der Familienbrauerei Bauhöfer. Diesem Qualitätsbewusstsein ist die Familie heute noch verpflichtet. Nach über Generationen überlieferten Rezepturen wird hier vorgegangen. Und auch andere Traditionen werden beibehalten. So werden ausschließlich Rohstoffe von höchster Güte aus der Region, sowie Reinzuchthefe aus eigener Herstellung und vorzügliches Schwarzwälder Brauwasser aus dem eigenen Tiefbrunnen verwendet. „Auch handwerklich halten unsere Braumeister“, so Karl-Heinz Kutz, „an manch althergebrachter Vorgehensweise fest. Wir verwenden beispielsweise heute noch offene Gärbottiche. Dies ist zwar mit mehr Aufwand verbunden, aber nur so können wir dem Bier die beim Gärungsprozess entstehenden Gerb- und Bitterstoffe entziehen, wodurch wir unseren besonders ausgewogenen und harmonischen Geschmack erreichen. Dafür geben wir jedem Bier auch heute noch in kleinen Lagertanks die Zeit, die es braucht, um zu reifen.“ D Mal wieder zu Gast in Renchen - Ulm 40

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