WIR 81- August 2026

RMC Mittelbaden e.V. Nr. 81 WIR von Wolfgang Karius (Quelle: Internet) EU scheitert mit TÜV-Plänen für ältere Autos Die EU-Kommission wollte für ältere Autos eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) einführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Nun sind diese Pläne vom Tisch. • Verkehrsausschuss des EU-Parlaments stimmt gegen jährliche HU • Betroffen wären alle mehr als 10 Jahre alten Autos gewesen ie EU-Kommission hatte neue Regeln für die Verkehrssicherheit geplant, um Unfälle zu verhindern und die Zahl der Unfallopfer zu senken. Der Vorschlag hätte Besitzerinnen und Besitzer älterer Autos, deren Erstzulassung mehr als zehn Jahre zurückliegt, betroffen. Nach den Plänen der Kommission hätten diese Fahrzeuge jedes Jahr eine Hauptuntersuchung (HU) bestehen müssen. In Deutschland sind dies mehr als 23,4 Millionen Pkw, der Anteil am Gesamtbestand liegt bei 47,1 Prozent. Ältere Autos jährlich zum TÜV: Pläne vom Tisch Nachdem sich bereits Ende 2025 der Rat der EU gegen diese Neuerung ausgesprochen, hat am 5. Mai 2026 der Verkehrsausschuss (TRAN) des Europäischen Parlaments u.a. zur Hauptuntersuchung (HU) abgestimmt. Dabei wurde der Vorschlag der Kommission abgelehnt, die Prüfintervalle für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge älter als zehn Jahre von zwei Jahren auf ein Jahr zu verkürzen. Dieses Ergebnis wurde ausdrücklich begrüßt. Es wurde im Vorfeld eine jährliche HU als unverhältnismäßig kritisiert. D EU fordert jährliche HU 8

RkJQdWJsaXNoZXIy NTkxNDc=