RMC Mittelbaden e.V. Nr. 80 WIR gefunden von Wolfgang Karius (Quelle Internet) Transitgebühr für Gotthard- und San-BernardinoRoute? er beispielsweise über die Gotthard- oder San-Bernardino-Route die Schweiz durchfährt, ohne im Land zu bleiben, muss wohl bald zahlen. Das hat das Parlament der Schweiz jetzt beschlossen. • Gebühr soll rund 21 Franken (ca. 23 Euro) pro Durchfahrt betragen • Transitgebühr fällt zusätzlich zur Vignette an • Zusatz-Maut nur für ausländische Reisende • Noch kein Einführungstermin Für Urlauber und Urlauberinnen aus Deutschland ist die teure Schweiz oft ein Durchfahrtsland auf dem Weg nach Italien oder Südfrankreich. Wer das Land nur durchquert, aber dort nicht übernachtet, soll künftig mehr bezahlen. Schon jetzt besteht eine Vignettenpflicht auf Autobahnen und Nationalstraßen. Transitgebühr für die Schweiz: 23 Euro pro Durchfahrt Das Schweizer Parlament hat im März 2026 mit 173 zu 13 Stimmen im Nationalrat für eine neue Transitgebühr gestimmt. Nachdem bereits der Ständerat zugestimmt hatte, gibt es damit erstmals eine klare politische Mehrheit in beiden Kammern für eine solche Maßnahme. Die neue Abgabe soll rund 21 Schweizer Franken (ca. 23 Euro) pro Durchfahrt betragen und nur ausländische Reisende betreffen. Sie müsste zusätzlich zur Vignette bezahlt werden. Wer das Land in einem bestimmten Zeitfenster – etwa zwölf Stunden – durchquert, könnte automatisch zur Zahlung aufgefordert werden. Die Fahrzeuge sollen von Kameras bei der Ein- und Ausreise automatisch gescannt werden. Mit Maut gegen Stau an Gotthard und San Bernardino. Die neue Transitgebühr soll die Stausituation in der Schweiz verbessern: An Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und zu Beginn der Sommerferien staut sich der Verkehr oft kilometerlang vor dem Gotthard-Tunnel – weil viele in den Süden wollen, auch aus dem Ausland. Etwa ein Drittel des gesamten Alpenquerungsverkehrs besteht aus reinen Durchfahrten, wie Untersuchungen ergeben haben. Die Reisenden lassen kein Geld im Land, belasten aber die Infrastruktur und sorgen für Staus in den engen Alpentälern. Das soll sich durch die neue Abgabe ändern. Diskutiert wird derzeit folgendes Bezahlmodell: Die Höhe der Gebühr soll sich nach der Verkehrsdichte, der Tageszeit und dem Wochentag richten. Demnach müssten Autoreisende an Tagen mit starkem Verkehrsaufkommen deutlich mehr zahlen, als wenn sie unter der Woche außerhalb der Reisezeit fahren. Die Befürworter dieser Pläne wollen mit dieser Maßnahme die Verkehrsspitze brechen und so den Verkehr flüssiger machen. Noch kein Starttermin für die neue Gebühr W Teurer Transit auf dem Weg nach Italien 24
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