RMC Mittelbaden e.V. Nr. 81 WIR von Wolfgang Karius (Quelle: Internet) n der letzten Ausgabe unseres Clubmagazins WIR habe ich einige Bilder von der Piaggio „Ape“ dargestellt, die zu Wohnmobilen umgebaut wurden. Der folgende Bericht entstand ganz in unserer Nähe – nämlich in Au am Rhein. Armin Busch und zwei Freunde aus Au am Rhein verwandeln dreirädrige Kultfahrzeuge in Wohnmobile Auf der Rückseite seines Fahrzeuges steht das Motto: „Jeder fängt mal klein an.“ Und tatsächlich: Armin Busch und seine beiden Freunde Rene Dahlinger und Pio Fiume beweisen auf augenfällige Art und Weise, dass der Traum von einem Wohnmobil beileibe kein unerschwinglicher Wunsch bleiben muss. In ein Miniatur-Wohnmobil verwandelt hat Armin Busch (rechts) seine Piaggio Ape. Gemeinsam mit seinen Freunden Pio Fiume (links) und Rene Dahlinger plant er nun eine Reise über die Alpen nach Italien. Busch hat sich vor einiger Zeit eine dreirädrige Piaggio Ape zugelegt. Der dreirädrige Kleintransporter des italienischen Herstellers Piaggio ist in der Regel nur selten auf Deutschlands Straßen zu sehen, beispielsweise als Kaffeemobil oder als Auslieferungsfahrzeug für einen Pizzaservice. Armin Busch aber verfolgte mit dem Erwerb dieses Dreirads andere Pläne: Er hat es zu einem leibhaftigen Wohnmobil umgebaut – und insgesamt dafür rund 7.000 Euro investiert. „Etwa 300 Stunden Arbeit stecken da drin“, sagt er. Und: „Es ist der beste Beweis dafür, dass man für ein echtes Abenteuer weder viel Hubraum noch viel Platz braucht.“ Einst hatte sich Busch gemeinsam mit seinen Freunden eher auf lange Fahrradtouren spezialisiert – ehe sich seine Perspektive nun etwas verändert hat. Schließlich haben auch Dahringer und Fiume zwischenzeitlich eine Piaggio Ape erworben, die ebenfalls als kleine Wohnmobile genutzt werden können – nur sind sie etwas spartanischer als das von Busch. „Wir finden überall einen Parkplatz und werden meist sehr freundlich begrüßt, wenn wir ankommen“, sagt Busch. I Der Reiz liegt im Minimalismus 30
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